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Die Geschichte von Alalay 2018-03-29T08:46:13+00:00

Besonders nachts suchte Claudia Gonzales den Kontakt und das Gespräch mit Kindern und Jugendlichen, die in Baumkronen und am Friedhof Schutz suchten. Durch die Organisation von sportlichen Aktivitäten, Gesprächen und kleinen Mahlzeiten baute sie Vertrauen auf. Erste Freundschaften entwickeln sich. Dann der erste Meilenstein:

Dezember 2017

1995

1995 stellt die Stadt La Paz ein Haus gratis für die Dauer von 10 Jahren zur Verfügung. Räume werden adaptiert: 2 Schlafzimmer, Küche, Bad, WC und Duschen.

1995 ist auch das Jahr, in dem der oberösterreichische ORF-Moderator Walter Witzany und seine bolivianische Ehefrau, die Konsulin von Bolivien, Cecilia Baldivieso de Witzany erste Kontakte zu ALALAY knüpfen.

Ein verregnetes Musik-Openair in Grünau im Almtal, das Georg Danter organsiert und Walter Witzany moderiert, legt den Grundstein in Österreich. Der Veranstalter spendet 7.000 Schilling mit dem Vermerk „Walter, mach damit was für Kinder in Südamerika“. Weitere Spendenaktionen laufen an.

1996

1996 wird im Haus Calle Jimenez mit österreichischem Spendengeld eine Tischlerei gebaut. Hier können ehemalige Straßenkinder eine Berufsausbildung absolvieren.

1997

1997 werden Näh- und Strickmaschinen gekauft, um auch für Mädchen die Berufsaussichten zu verbessern. Zudem stellen drei Norweger 10.000 m² Baugrund am südlichen Stadtrand von La Paz zum Bau eines Kinderdorfes zur Verfügung.

Mit Spenden aus Bolivien und Österreich wird mit dem Bau begonnen. Als Architektin entwirft und plant Claudia Gonzales Moreno sowohl das Kinderdorf als auch sämtliche darin befindlichen Häuser.

Weitere Werkstätten werden eingerichtet, eine Bäckereiausrüstung und weitere 20 Betten werden gekauft.

In Österreich schließt sich Brigitte Hartl dem Ehepaar Witzany an und beginnt mit dem Aufbau des Patenschaftsmodells.

Pate werden

1998

1998 wird das Kinderdorf La Paz-Huajchilla fertiggestellt und von Straßenkindern bezogen.

1999

1999 werden weitere Werkstätten gebaut (Schneiderei und Strickerei).

2000

2000 werden zwei weitere Häuser fertig, eines davon nur für Mädchen. 16 Kinder ziehen noch vor Weihnachten 2000 ein. Eine kleine Bibliothek wird eingerichtet, ein Garten für Gemüse und Kartoffeln angelegt. Mit Spendengeldern kauft und installiert man eine Computeranlage.

Lehrkräfte für die Berufsausbildung werden mit Spendengeldern der O.Ö. Landesregierung engagiert.

2001

2001 wird in El Alto ein weiteres Haus für Straßenkinder adaptiert. Die Betreuung von etwa 30 Kindern im Haus und ca. 70 Kinder auf der Straße ist so gesichert.

2002

2002 erfolgte der Spatenstich eines weiteren Hauses im Kinderdorf in La Paz. Die Finanzierung erfolgte aus dem Erlös von zwei Bücherflohmärkten, diversen flohmarktintegrierten Aktivitäten und attraktiven Spenden aus der Linzer Wirtschaft und Politik. 24 Kinder ziehen im Juni 2003 ein, im August tauft eine Linzer Reisegruppe das Haus auf den Namen „HAUS LINZ/Austria-CASA LINZ“.

2007

2007: Das Haus „Marcelina“, das für Mädchen der 2. und 4. Etappe im Zentrum von La Paz bestimmt ist, wird im Frühjahr eröffnet. Die Finanzierung erfolgt durch zwei oberösterreichische Familien.

2003

20 Computer, ein Geschenk des Landes OÖ. werden im August 2003 von DHL gratis nach La Paz geflogen und an die Kinderdörfer La Paz und Santa Cruz weitergeleitet.

Eine Wäscherei mit Waschmaschinen für das Kinderdorf in La Paz wird eingerichtet und 1000 m² Grund zur Erweiterung des Kinderdorfes werden angekauft.

Dezember 2017

Mai 2001

Im Bundesland Santa Cruz beginnt man im Mai 2001 mit dem Bau eines zweiten Kinderdorfes. Innerhalb eines Jahres werden zwei Häuser mit den Spendengeldern aus Österreich errichtet.

2002

Der Bau eines dritten Hauses im Kinderdorf in Santa Cruz wird im August 2002 mittels Finanzierung des Bundeslandes Linz realisiert.

2003

Im Sommer 2003 tauft eine Linzer Reisegruppe das Haus auf den offiziellen Namen „HAUS LAND OBERÖSTERREICH/Austria – CASA ALTA AUSTRIA“, woraufhin 24 Kinder einziehen.

2004

Eine Kampagne zur Errichtung eines „ORF–Radio OÖ. Hauses“ beginnt am 25. Februar 2004 und wird am 6. April 2004 mit einem Ergebnis von € 55.000 beendet. Der ORF Oberösterreich dreht über ALALAY ein „Österreich Bild“.

2005

2005 wird kräftig gebaut und eröffnet:

„Kiwanis-Haus Austria“, „Haus Mükisch“, „Haus St. Valentin“

Außerdem wird 2005 eine große Halle mit Werkzeugmaschinen ausgerüstet und zu einer Lehrwerkstätte eingerichtet. Das Geld für diese Aktivitäten (USD 20.000) kommt von der österreichischen Sozialpartnerschaft – der Wirtschaftskammer Österreich, der Arbeiterkammer Österreich, dem österreichischen Gewerkschaftsbund und der Landwirtschaftskammer Österreich.

2006

2006: Aus dem Erlös eines Flohmarktes mit Requisiten der Fernsehserie „Schlosshotel Orth“ wird ein Haus für die erste und vierte Etappe im Zentrum von Santa Cruz errichtet und auf den Namen „Goldhauben Schwanenstadt, Austria“ getauft.

2007

Im Frühjahr 2007 wird das Haus „Wels“ eröffnet. Mit dem Erlös des dritten und vierten ALALAY-Bücherflohmarktes errichtet man das Haus „Casa Brigitte“, in dem ein Gemeinschaftsraum, eine Küche mit Nebenräumen, eine Bibliothek und eine Wäscherei entstehen.